Hotel Astoria Wien
Haus ersten Ranges
Strategieprojekt:
Emotionale Markenpositionierung von Hotel Astoria Wien
Vor der Entwicklung einer Positionierung war es essenziell, dem Haus zuzuhören. Denn es gab eine tiefverwurzelte Geschichte, aus der das Haus gewachsen ist.
Das Vorbild des Astorias war das Waldorf Astoria in New York, damals das größte, modernste und luxuriöseste Hotel der Welt. Mit diesem Anspruch brachte das Haus die Moderne und den Komfort des Westens nach Wien.
Es erlebte den Untergang der Monarchie, überstand Kriege und Krisen und feierte doch das Leben in all seinen Facetten. In den 1920er-Jahren war es ein Inbegriff der Wiener Moderne und ein Treffpunkt für eine Gesellschaft im Aufbruch, etwa zur Five o’Clock in der Carlton Bar. Es war ein Haus ersten Ranges, aber nie elitär, sondern zugänglich und auf Augenhöhe mit seiner Zeit.
Statt „Zimmern“ gab es Wohngemächer, Salons und Apartments. Dazu kamen Herzlichkeit und ein Personal, das den Gästen oft über Jahre verbunden blieb.
Durch die Geschichte des Hauses zieht sich ein roter Faden: international und wienerisch, traditionell und modern.
Doch das Astoria wurde neu gedacht. Eine umfassende Renovierung hat die bestehende Architektur ergänzt und zugleich verändert. Unsere Herausforderung war, Herkunft und Neues zu einem gemeinsamen Grundstein zu verbinden und daraus eine emotionale Markenpositionierung zu entwickeln.
HUNDERT JAHRE GESCHICHTE, EIN ROTER FADEN, EIN MODERNISIERTES HAUS. UND EINE FRAGE: WAS BEDEUTET DAS FÜR DAS ASTORIA VON HEUTE?
Auftraggeber: Verkehrsbüro Hotellerie
